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Lokale Klimarettung

13.11.2017

Die am Murger Weg gepflanzten Obstbäume haben Schilder mit Namen ihrer Spender bekommen. Bildquelle: Badische Zeitung, Jörn Kerckhoff

BAD SÄCKINGEN.

Die 25 Bäume, die im Frühjahr am Murger Weg gepflanzt wurden, haben Schilder mit den Namen ihrer Spender bekommen. Acht Vereine, ein Unternehmen und acht Privatpersonen spendeten die Bäume mit Wildobst- und Kernobstfrüchten. Die Allee soll zu einem Naherholungsgebiet direkt am Rhein werden.

"Während die in Bonn den großen Klimagipfel abhalten, machen wir im Kleinen etwas Konkretes." Franz Stortz, Vorsitzender der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), sprach aus, was alle Anwesenden dachten. Zu den Spendern der 25 Bäume gehörten neben Bund, Schwarzwaldverein, Naturschutzverband Deutschland, Stadtoasen, Laubenpieper und Bürgerstiftung auch das Rheinkraftwerk. Außerdem auch Bürgermeister Alexander Guhl und der Umweltbeauftragte der Stadt, Ralf Däubler.

Es sei ein Projekt, bei dem die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehe, sagte Däubler während der kleinen Feierstunde direkt vor Ort. "Weniger reden und mehr handeln", sendete er eine Botschaft an die Verantwortlichen, die die Klimaerwärmung stoppen und die Natur schützen wollen, seit bald drei Jahrzehnten aber keine Fortschritte machten. "Das ist ein gutes Zeichen, das wir da setzen", bedankte sich auch Alexander Guhl bei all jenen, die geholfen haben, dieses "Bürgerprojekt" in die Tat umzusetzen. Das sei gar nicht so einfach gewesen, erklärte Däubler. Immerhin sei das Gelände in viele kleine Parzellen unterteilt, die unter anderem zehn Privatpersonen gehören. Es sei viel Arbeit gewesen, bis die Erlaubnis von allen eingeholt worden sei, die Bäume dort pflanzen zu dürfen. Außerdem hätten Bauhof und Stadtgärtnerei einige vorbereitende Arbeiten erledigen müssen. Nun stehen unter anderem Esskastanie, Birnen und Äpfel am Murger Weg.

Noch sehen die Bäume nicht sonderlich spektakulär aus. Es werden noch ein paar Jahre vergehen, bis die Gehölze, dank intensiver Pflege, als Schattenspender und Obstlieferanten dienen. Aber auch dann können die Besucher der Anlage noch auf den Schildern nachschauen, wem sie diese schöne Allee zu verdanken haben. Auf einer großen Tafel wird zusätzlich über den Sinn des Landschaftselements Streuobstwiese informiert.

 
 
 
 

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