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Müllmuseum in Bad Säckingen-Wallbach

 

Nostalgische Radio-Sammlung
Auf der Müllkippe

kann man alles finden. In ihr spiegelt sich das Konsumverhalten der Industriegesellschaft wider. Das hat Erich Thomann erkannt, als er 1975 begann, auf der Deponie "Lachengraben" als Planierraupenführer zu arbeiten. Ihm tat es leid, alles platt zu fahren. Aus dem, was er retten konnte, ist eine private Museumssammlung entstanden. Es ist eine Nostalgieschau, jeder Besucher erkennt hier wieder, was er einmal benutzt oder gesehen hat, zum Beispiel Haushaltsgeräte, Geschirr, Nähmaschinen, Musikinstrumente, Spielzeuge, Telefonapparate, Schreibmaschinen oder Werkzeuge.
Die Familie Thomann hat dies nicht nur einfach aufgestellt. Zunächst wurde alles blank geputzt, manches instandgesetzt. So gibt es unter den zweihundert Plattenspielern und Radioapparaten auch noch funktionierende  Exemplare.

Landwirtschaftliche Geräte
Immer größer

Im Oktober 1996 hat man im früheren Dreschschopf eine Ausstellung von landwirtschaftlichen Maschinen eingerichtet.
So wie die Müllberge wachsen, wird auch das Müllmuseum ständig erweitert. Das Lager im Nebengebäude ist so vollgefüllt, dass man jedes Jahr eine neue Sonderausstellung veranstaltet.

Kaffee und Schlachtfest

Bei den Thomanns wird die Gastfreundschaft großgeschrieben.Während der Öffnungszeiten kann man im Museumscafé Kuchen und Kaffee genießen.
Alljährlich am 3. Oktober gibt es das Schlachtfest mit Köstlichkeiten aus der Hausmetzgerei.

Literaturhinweis:
Müller, Peter Ch: Müllmuseum in Bad Säckingen - Wallbach. Ein Spiegelbild der
                           Konsumgesellschaft. In: Badische Heimat  4/2003, S. 673 - 677.

Link: http://www.muellmuseum-wallbach.de/


Öffnungszeiten:

Donnerstag 15 -17 Uhr, Sonntag 14 - 17 Uhr, oder nach Vereinbarung
Kontakadresse:
Familie Thomann
Hauptstraße 162, 79713 Bad Säckingen-Wallbach
Tel. 07761/4325 Fax 07761/91 39 26
E-Mail: karl.thomann@web.de

Zum Seitenanfang     Redaktion: Peter Ch. Müller     E-Mail     Zuletzt geändert: 27.04.05