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Jugendbeteiligung

Viele Jahre fand das Thema „Jugendbeteiligung“ in Bad Säckingen vor allem Ausdruck durch das Jugendparlament (Jupa), welches, ausgestattet mit einem eigenen Budget, als „autonomes Organ der Stadt“ entsprechend agiert und beim städtischen Kinder- und Jugendreferenten bei Bedarf Rat und Unterstützung findet.

Das Jupa wurde erstmals am 12. Februar 1998 gewählt. Laut Satzung vertritt das Jupa die Interessen der Jugend gegenüber dem Gemeinderat, Bürgerschaft und der Stadtverwaltung. Es berät den Gemeinderat in allen die Jugend betreffenden Angelegenheiten. Das gilt vor allem für die Bereiche Bildung, Kultur, Umwelt, Sport und Freizeit. Das Jugendparlament entwickelt ein Kulturprogramm für die Jugend und Vorschläge für die inhaltliche Arbeit der Stadtjugendpflege (heute: Kinder- und Jugendreferat).

Bis 2009 fanden alle zwei Jahre Wahlen zur Neubesetzung des Gremiums statt. Seit 2011 finden keine Neuwahlen mehr statt, da sich nicht mehr genügend Kandidat*innen gefunden hatten, um die 15 Plätze des Jupa zu besetzen. Seit 2014 hat das Jupa zwei beratende Sitze im Gemeinderat. Jugendliche haben u. a. hier die Möglichkeit, direkt an der kommunalpolitischen Diskussion der Erwachsenen teilzuhaben und sich beratend zu äußern.

Seit 2015 ist „Jugendbeteiligung“ eine kommunale Pflichtaufgabe in Baden-Württemberg und als solche im § 41a der Gemeindeordnung fest verankert: … Die Gemeinde soll Kinder und muss Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen. Dafür sind von der Gemeinde geeignete Beteiligungsverfahren zu entwickeln.......

Aktuell geht das Jupa über zu einer offeneren Form der Jugendbeteiligung: Jeweils projektorientiert treffen sich Jugendliche, um ihre Ideen und Tatkraft einzubringen mit dem Ziel, Wünsche Jugendlicher in der Stadt umzusetzen oder auf Bedürfnisse junger Menschen aufmerksam zu machen. In dieser Projekt-Werkstatt für Jugendliche kann jede(r) mitmachen, unabhängig vom Thema, ganz ohne Regularien oder zeitlichen Vorgaben.

Darüber hinaus existiert im „Funpark Hochrhein“ eine seit vielen Jahren aktive Gruppe junger Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die vorhandenen Geräte, Rampen, Teerflächen und Erdhügel (Dirtpark) für Kinder, Jugendliche und jung Gebliebene zu erhalten, egal ob auf dem BMX-Rad, Scooter oder Skateboard. Die Aktiven halten nach Kräften das gesamte Areal in Schuss.

2014 wurde die im Jahre 2005 gebaute Anlage im Zuge eines interkommunalen Projekts mit den Nachbargemeinden D-Laufenburg, Murg und Stein erweitert und erfreut sich seither auch bei Familien großer Beliebtheit.


 
 
 
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