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Stadt Bad Säckingen

Natur und Biodiversität

Wildbienenschutz

Neues zum Wildbienenschutz: 
Die InNature Initiative der BSV Steinfurt hat eine Homepage lanciert, auf welcher Sie viele Informationen, Tipps und Hintergrundwissen zum Thema Wildbienen finden. 

Schauen Sie doch mal rein: https://innature.school/
 

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Auch in diesem Jahr gilt es, die Wildbienen durch tatkräftiges Anpflanzen von Bienengärten zu untersützen. 

Tipps und Informationen rund um das Thema "bienenfreundliche Strukturen" finden Sie hier

Wenn Sie die Wildbienen das ganze Jahr in Ihrem Garten beherbergen wollen, hält der Wildbienen-Kalender nützliche Tipps für Sie bereit. 

Stadtgrün - Naturnah

Weitere Auszeichnung für Bad Säckingen bei Stadtgrün-naturnah

Wir freuen uns über die Zertifizierung und Auszeichnung zur Labelstufe SILBER des Bündnis Kommbio im Projekt "Stadtgrün-naturnah". 
Erfahren Sie hier mehr. Auch unter folgendem Link können Sie mehr erfahren: https://www.stadtgruen-naturnah.de/teilnehmende/bad-saeckingen/

Sehen Sie hier Alexander Guhl (Bürgermeister), Klaus Strittmatter (Leiter Technischer Dienst), Peter Scholz (Leiter Sachgebiet Gärtnerei), Ralf Däubler (Umweltbeauftragter, Projektkoordination) bei der Übergabe des Zertifikates in Frankfurt am Main. 

 

Bad Säckinger Blumenwiese

Informationen zur Bad Säckinger Sommenblumenwiese finden Sie hier. (PDF-Datei)

BUND Wildsträucheraktion 

Nach wie vor werden in den Gärten oftmals ökologisch nutzlose Exoten gepflanzt, Vögel finden insbesondere bei winterlichen Verhältnissen nicht mehr ausreichend Nahrung, ein dramatischer Rückgang der Gartenvögel und Insekten wurde festgestellt. Es ist daher umso wichtiger, dass es in allen Gemeinden auch Gartenbesitzer gibt, die ihren Garten durch die Pflanzung von Wildsträuchern ökologisch aufwerten wollen und das jährliche BUND- Angebot dankbar annehmen.

Naturgarten

Einen Informationsflyer finden sie hier. (PDF-Datei)

Bürgerbroschüre - Natur in der Stadt 

Diese finden Sie hier. (PDF-Datei)

Bad Säckingen beteiligt sich am Zertifizierungsverfahren des Städtebündnisses für biologische Vielfalt (Kommbio) 

Die Pressemitteilung finden Sie hier. (PDF-Datei)

Allgemeine Informationen

Bad Säckingen liegt in einer sehr attraktiven Natur-und Kulturlandschaft am Rhein. Die Bäderkurstadt legt großen Wert auf eine intakte Natur und Landschaft. Durch entsprechende Schutz- und Pflegekonzepte werden über 10% der Gemarkungsfläche als ökologische Ausgleichsfläche gesichert.

Die vielfältige Landschaft mit dem Hochrheintal, dem Südschwarzwald bzw. Hotzenwald und den Seitentälern bedingt eine äußerst artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Für den naturinteressierten Besucher lohnt es sich besonders, folgende Lebensräume auf Wanderungen zu erkunden:

An den Ufern am Rhein bei Obersäckingen und zwischen Bad Säckingen und Wallbach gibt es natürliche Uferwaldbestände. Sie weisen eine besondere Flora und Fauna auf, aus welchem Grund eine Ausweisung als geschützte Grünbestände und z.T. als Biotop nach Landesnaturschutzgesetz erfolgte.

Zwischen dem Uferwald am Rhein und dem Bergwald oberhalb der Stadt liegt eine breite Buchenwaldzone. Als botanische Besonderheit des Stadtwaldes das Vorkommen der Stechpalme anzusehen. Diese Rote-Liste-Art ist ein Relikt der ehemaligen Wald-Weidehaltung.

Sonnige Hanglagen wie am Eggberg oder am Röthekopf weisen eine besondere Vegetation auf, die an Wärme und Trockenheit optimal angepaßt ist. Zumeist handelt es sich um niedrigwüchsige Wälder ehemaliger Niederwaldbestände (Eichenschälwälder) oder auch Mittelwälder. Wegen dem Vorkommen des Grünen Besenmooses ist die Egghalde als Schutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) ausgewiesen.

Oberhalb der Stadt trifft man Bergmischwälder bestehend aus Buche, Tanne, Fichte und Bergahorn an. Im schattenreichen Unterwuchs befinden sich verschiedene Farnarten. • Erwandert man die verschiedenen Täler wie das Schöpfebachtal oder das Murgtal, so trifft man urwüchsige Schluchtwälder und interessante Felsformationen an. Beide Täler stehen unter Naturschutz.

Als Vertreter der sehr reichhaltigen vertretenen Tierwelt seien nur die Vögel und die Insekten genannt. Über 100 verschiedene Vogelarten können festgestellt werden. Aus der überaus reichen Insektenwelt werden nur zwei Raritäten erwähnt : Unter den Käfern ist besonders Bembidion latinum erwähnenswert. Es handelt sich um einen kleinen Laufkäfer, der zum erstenmal in Deutschland gefunden wurde. Eine weitere zoologische Seltenheit ist der Nachtkerzenschwärmer, eine Schmetterlingsart der Roten Liste.

Historische Projekte

Gewässerrenaturierung

Aufgrund der überdurchschnittlichen Aktivitäten im Bereich des Gewässerschutzes und der Gewässerentwicklung wurde Bad Säckingen 1997 vom Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg als Modellstadt ausgewählt. Mit Unterstützung der Universität Freiburg und der Fachbehörden wurde untersucht inwieweit es möglich ist Gewässer und insbesondere den ehemaligen Rheinseitenarm („Giessen“) wieder in das Stadtbild einzubinden. Ausführliche Informationen hierzu können der Publikation „Lebensader Wasser in einer modernen Stadt“ , herausgegeben von der Gewässerdirektion Südlicher Oberrhein/Hochrhein, entnommen werden. Die Gewässerfachplanung sah vor, einen Teil des Schöpfebachwassers im Bereich des Sennhofs abzunehmen und soweit möglich offen im ehemaligen Giessenbett zum Rhein abzuleiten. Nicht verunreinigtes Regenwasser wird ebenfalls in den Gewässerlauf eingeleitet. Die Umsetzung des Gesamtprojektes erfolgte in verschiedenen Bauabschnitten : BA I : Rheinmündung bis Zollanlage - dieser Bauabschnitt wurde im Sommer 2001 fertiggestellt und im Spätherbst mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr Bad Säckingen mit heimischen Baum-und Strauchgehölzen bepflanzt.

BA II : Zollanlage bis Giessenstraße (Baugebiet „Rhein-Au“): 2003 wurden die ingenieurtechnischen Arbeiten zur Anlage des Gewässerbetts durchgeführt. Die landschaftgärtnerischen Bepflanzungsarbeiten wurden im Herbst mit Schülern der Rudolf-Graber-Schule ausgeführt. BA III : Giessenstraße bis Scheffelstraße (Fridolin-Jehle-Weg) : der Verlegung einer Rohrleitung im Jahr 2004 schloß sich eine landschaftsgärtnerische Neuanlage an. BA IV : Scheffelstraße bis Ballyweg (Lohgerbe) : mit dem Neubau des Geschäftszentrums wurden die Rohrleitungen im Jahr 2001 verlegt. BA V : Ballyweg bis Sennhof (Bahnunterführung) : die Leitungsverlegung erfolgte im Jahr 2004. Seit Ende 2004 wird wieder Wasser aus dem Einzugsgebiet des Heidenwuhr-/Schöpfebachsystems über den reaktivierten und renaturierten Giessenbachn den Rhein zugeführt.

Geo-Tag der Artenvielfalt 2007

Einen Informationsflyer finden Sie hier. (PDF-Datei)

Naturerlebnis Schöpfebach 2009

Impressionen finden Sie hier. (PDF-Datei)

Entwicklung der Grünplanung

  • Die Kurortentwicklungspläne der Stadt Bad Säckingen von 1972, 1980 und 2002
  • Die gesamtstädtische Grünkonzeption Bad Säckingen von 1980, die 1989 und 2002 fortgeschrieben wurde.
  • Die Planung der Grünverbindung zwischen der Stadt und dem Rhein im alten Giessenbett von 1987
  • Das Renaturierungskonzept für das Gewässersystem Heidenwuhr/Schöpfebach 1994
  • Die im Rahmen eines Modellprojektes wurde 1996 eine Satzung zur Festlegung von Nichtaufforstungs- und Aufforstungsgebieten in den Ortsteilen Harpolingen und Rippolingen erarbeitet und vom Gemeinderat verabschiedet. Auf diese Weise wurde ein rechtsverbindlicher Schutz der charakteristischen und abwechslungsreichen Hotzenwaldlandschaft erreicht. in den Gemeinden Murg und Rickenbach wurden entsprechende Satzungen auf den Weg gebracht.
  • Das Landesmodellprojekt zum Gewässerschutz von 1997.
  • Die modellhaften Grünordnungspläne für die Neubaugebiete „Kurgebiet II“ und „Rhein-Au“ 1992 bzw. 1996
 

Schutzkategorien: Flächen in ha/ Anzahl

FFH-Managementplan „Murg zum Hochrhein" : Endfassung des Natura 2000-Managementplan finden sie hier.

  • Naturschutzgebiete 64,7 /  3
  • Flächenhafte Naturdenkmale 5,47 /  4
  • Landschaftsschutzgebiete 1.250,00 / 4
  • Schonwälder 143,1 / 5 - § 32-Biotope 398,9 / 743
  • Waldbiotope 726,5 / 347
  • Naturdenkmale (Einzelobjekte) 44
  • Geschützte Grünbestände sowie vertragliche Vereinbarungen zwischen Baumbesitzern und der Gemeinde Murg 38
  • Vertragsnaturschutz/ Grünlandprogramm Pflegefläche 233,3

Summe : 2.821,97 / 1.188 = 23,8 % der Gesamtfläche der Verwaltungsgemeinschaft

Artenschutz

Fledermäuse

Flyer: Fledermausquartiere gesucht finden sie hier. (PDF-Datei)

Neophyten - Beifußambrosie

Für Allergiker und Asthmatiker brechen harte Zeiten an: Die aus Nordamerika stammende Beifuß-Ambrosie, deren Pollen starke Allergien auslösen können, breitet sich immer weiter aus. 2008 wurden erstmals in Bad Säckingen - im Umfeld des Bahnhofs - Exemplare dieser Pflanze entdeckt; im Jahr 2010 wurde ein Vorkommen im Wohngebiet "Sonnhalde", 2012  im Bereich  "Hans-Jakob-Straße" bekannt. Die Beifuß-Ambrosie ist vielen Menschen noch kein Begriff. Sie wird vor allem mit verunreinigtem Vogelfutter oder Saatgut eingeschleppt. Sollte ihre Ausbreitung nicht gestoppt werden können, drohen immense Schäden. Nach einer Schätzung des Umweltbundesamtes liegen die Kosten für  das Gesundheitswesen schon jetzt in zweistelliger Millionenhöhe (PDF-Datei). Nachstehend finden Sie ein Faltblatt (PDF-Datei).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mehlschwalbe

Einen Informationsflyer finden Sie hier. (PDF-Datei)

Wildbienen

Einen Informationsflyer finden Sie hier. (PDF-Datei)

Die Broschüre "Wir tun was für Bienen" finden sie hier. (PDF-Datei)

Artenschutz am Haus 

Weitere Informationen finden sie hier.

Umwelttipps

Informationen zum Fällen von Bäumen finden Sie hier. (PDF-Datei)

Informationen zum Buchsbaumzünsler finden Sie hier. (PDF-Datei)

Informationen zur Tigermücke finden Sie hier. (PDF-Datei)

Wie Sie nachhaltig Einkaufen erfahren Sie hier.

http://www.bad-saeckingen.de//umwelt-energie/natur-umwelt/natur-biodiversitaet