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Wettbewerbe und Aktionen

Wanderausstellung „Blühender Naturpark Südschwarzwald“ macht Station in Bad Säckingen

Vom 03. bis 26.11.2021 macht die Ausstellung „Blühender Naturpark Südschwarzwald“ Station in Bad Säckingen. Mit eindrucksvollen Bildern informiert sie über Bedeutung und Situation von blütenbestäubenden Insekten, und was wir alle für Biene, Hummel und Co. tun können. Auch die 2013 gestartete Kampagne „Blühender Naturpark Südschwarzwald“ wird vorgestellt. Zudem gibt es bei einem Gewinnspiel tolle Preise zu gewinnen.

Im Jahr 2013 startete der Naturpark Südschwarzwald seine Kampagne „Blühender Naturpark“ in rund 30 Naturparkgemeinden. Diese verfolgt das Ziel, gemeinsam mit den Gemeinden, Naturschutzverbänden und Imkervereinen den Naturpark blumenbunter zu machen. So sollen unter anderem auf innerörtlichen Flächen wie Kreisverkehren, Ortseingängen, Kurparks, Firmenarealen etc. durch Aussaat gebietsheimischer Wildblumenmischungen attraktive und ökologisch wertvollere Bereiche entstehen. Auf diese Weise leistet die Kampagne „Blühender Naturpark“ einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt.

Mit der Ausstellung, die vom 03. bis zum 26.11.2021 in der Sparkasse Bad Säckingen zu sehen ist, soll zudem auf die Bedeutung von blütenbestäubenden Insekten aufmerksam gemacht werden. In der Ausstellung finden sich praktische Tipps, was wir alle ohne großen Aufwand im eigenen Garten oder Balkon für Biene, Hummel und Co. tun können. Auch Samentütchen für den eigenen Garten liegen aus. Bei einem Quiz gibt es außerdem tolle Preise zu gewinnen.

Der Naturpark Südschwarzwald möchte mit seiner Kampagne das Bewusstsein für die Vielfalt und Bedeutung von Pflanzen und Tieren in unserer Umwelt schärfen. So sind etwa 35 % unserer Nahrung auf dem Teller von einer Blütenbestäubung durch Insekten abhängig. Nicht nur die uns am besten bekannte Honigbiene ist unverzichtbar, auch eine Vielzahl von Wildbienen und anderen Insekten leisten Großes.

Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier (PDF-Datei).

Naturpark-Kochschule zu Gast in Bad Säckingen

Passende Bilder finden Sie hier. (PDF-Datei)

Grenzüberschreitende Aktion KlimaOase

Zur Projektwebsite geht es hier.

Gemeinschaftspflanzaktion "Murger-Weg"

Die 25 Bäume, die im Frühjahr am Murger Weg gepflanzt wurden, haben Schilder mit den Namen ihrer Spender bekommen. Acht Vereine, ein Unternehmen und acht Privatpersonen spendeten die Bäume mit Wildobst- und Kernobstfrüchten. Die Allee soll zu einem Naherholungsgebiet direkt am Rhein werden.

"Während die in Bonn den großen Klimagipfel abhalten, machen wir im Kleinen etwas Konkretes." Franz Stortz, Vorsitzender der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), sprach aus, was alle Anwesenden dachten. Zu den Spendern der 25 Bäume gehörten neben Bund, Schwarzwaldverein, Naturschutzverband Deutschland, Stadtoasen, Laubenpieper und Bürgerstiftung auch das Rheinkraftwerk. Außerdem auch Bürgermeister Alexander Guhl und der Umweltbeauftragte der Stadt, Ralf Däubler.

Es sei ein Projekt, bei dem die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehe, sagte Däubler während der kleinen Feierstunde direkt vor Ort. "Weniger reden und mehr handeln", sendete er eine Botschaft an die Verantwortlichen, die die Klimaerwärmung stoppen und die Natur schützen wollen, seit bald drei Jahrzehnten aber keine Fortschritte machten. "Das ist ein gutes Zeichen, das wir da setzen", bedankte sich auch Alexander Guhl bei all jenen, die geholfen haben, dieses "Bürgerprojekt" in die Tat umzusetzen. Das sei gar nicht so einfach gewesen, erklärte Däubler. Immerhin sei das Gelände in viele kleine Parzellen unterteilt, die unter anderem zehn Privatpersonen gehören. Es sei viel Arbeit gewesen, bis die Erlaubnis von allen eingeholt worden sei, die Bäume dort pflanzen zu dürfen. Außerdem hätten Bauhof und Stadtgärtnerei einige vorbereitende Arbeiten erledigen müssen. Nun stehen unter anderem Esskastanie, Birnen und Äpfel am Murger Weg.

Noch sehen die Bäume nicht sonderlich spektakulär aus. Es werden noch ein paar Jahre vergehen, bis die Gehölze, dank intensiver Pflege, als Schattenspender und Obstlieferanten dienen. Aber auch dann können die Besucher der Anlage noch auf den Schildern nachschauen, wem sie diese schöne Allee zu verdanken haben. Auf einer großen Tafel wird zusätzlich über den Sinn des Landschaftselements Streuobstwiese informiert.

Baumpflanzung Grundschule Obersäckingen

Die Kinder der Grundschule Obersäckingen haben Klimaschutz betrieben und insgesamt vier Obstbäume am Sportplatz bei der Rheinwiese gepflanzt.

Der Baum als Zeichen des Lebens

Jeder einzelne Baum erfüllt vielfältige ökologische Funktionen und ist daher für den Menschen von großer Bedeutung. Bäume verbessern das Klima, indem sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und vor allem in den Sommermonaten die Temperaturen herabsetzen. Als "grüne Lungen" sind sie unersetzbar und als landschaftsgestaltendes Element haben sie eine hohe ästhetische Funktion. Früchtetragende Bäume liefern dem Menschen Nahrung, aus dem Wald bezieht der Mensch Holz, das er zum Heizen oder zum Bau von Wohnungen benutzt.

Eine ausgewachsene, ca. 100 Jahre alte Buche kann an einem einzigen Tag eine Menge von 18 kg Kohlendioxid verarbeiten und damit 13 kg Sauerstoff produzieren. Dies deckt den Sauerstoffbedarf von etwa 10 Menschen. Darüber hinaus haben Bäume auch einen symbolischen Wert. So gibt es in vielen Ländern den Brauch, zur Geburt eines Kindes einen Baum als Sinnbild des Lebens zu pflanzen.

Die in den letzten Jahren durchgeführten Obstbaumaktionen fanden bei der Bevölkerung so regen Zuspruch, dass die Stadt 1997 die Lebensbaum-Aktion startete. An ihr können sich alle Baumfreunde beteiligen, die zu besonderen Anlässen wie Hochzeit, Geburt, Taufe, Geburtstag, Trauerfall, einen Baum pflanzen möchten.

Eine alte Weisheit umschreibt den "Generationenvertrag" des Menschen mit dem Baum sehr treffend:

"Pflanz einen Baum, und kannst du auch nicht ahnen, wer einst in seinem Schatten tanzt, bedenke Mensch, es haben deine Ahnen, eh` sie dich kannten, auch für dich gepflanzt."

Wer an der Aktion mitmachen möchte, wendet sich bitte an den Umweltbeauftragten ( Telefonnummer: 07761 51-334). Ich würde mich sehr freuen, wenn die Aktion Ihren Zuspruch finden würde.

Es grüßt Sie

Alexander Guhl
Bürgermeister  

Näherers zum Thema Baum finden Sie hier.

Eine Übersicht zu alten Obstbaumsorten finden Sie hier. (PDF-Datei)

Anlässlichdes 125-jährigen Jubiläums pflanzte die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins am 7. März 2009 eine Vogelkirsche in Wallbach (Bild) und eine Sommerlinde im Kurgebiet der Stadt. 

Naturinteressierte Bürger können in folgenden städtischen Park- und Grünanlagen Bäume pflanzen (PDF-Datei).

Kommunale Gartenwettbewerbe

Einen Informationsflyer vom Gartenwettbewerb 2013 finden sie hier. (PDF-Datei)

Europawettbewerb der Entente Florale

Die Entente Florale ist ein jährlich stattfindender, renommierter europäischer Wettbewerb für Grün- und Blumen in Städten und Gemeinden. 1975 initiierten Frankreich und England den ersten europäischen Wettbewerb. Ihr Ziel: ein lebenswertes Wohn- und Arbeitsumfeld mit Grün und Blumen. Die erste Jury bewertete vor allem die Qualität der Grünplanung, das Engagement der Bewohner und die ganzheitliche Ausrichtung der Gartenkultur für das Stadt , Dorf- und Landschaftsbild. 1975 tauften die beiden Initiatoren den Europäischen Wettbewerb Entente Florale.

Hauptziel des Wettbewerbs ist die stärkere Begrünung in Städten und Gemeinden. Die positiven Auswirkungen einer umfassenden Begrünung bringt in vielen Bereichen Wohlfahrtswirkungen. So spannt die Entente Florale ausgehend vom Gartenbau einen weiten Bogen und bindet die Bereiche Umweltschutz, Städtebau, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Sozialpolitik ein. Entsprechend weitreichend sind auch die Ziele des Wettbewerbs. Zudem sollen in allen Sparten möglichst viele Gruppen einbezogen werden: Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Privatpersonen und Initiativen.

Aus diesem Ansatz ergeben sich folgende Ziele:

  • Verbesserung der Arbeitswelt und Lebensqualität in den Gemeinden
  • Stärkung des Umweltbewusstseins
  • Förderung einer belebten Innenstadt
  • Stärkung von Tourismus und Wirtschaft
  • Förderung von Bürgerinitiativen für soziale und umweltrelevante Ziele
  • Unterstützung von Lokalen Agenden 21

Als Bundessieger am Wettbewerb "Unsere Stadt blüht auf" 2002 wurde Bad Säckingen als einziger Vertreter Deutschlands für den Europawettbewerb nominiert. Bei der Abschlußveranstaltung zum Europawettbewerb der Entente Florale in Slowenien am 19.09.03 wurde Bad Säckingen mit der Goldmedaillie ausgezeichnet und gehört somit zu den 5 schönsten Städten in Europa.

Energiewende- Wochenende 2019

Eine Pressemitteilung zum Thema finden sie hier. (PDF-Datei)

Planspiel Flächenhandel

Von 2013 bis 2015 beteiligte sich Bad Säckingen an dem Bundesforschungsprojekt "Planspiel Flächenhandel". 
Informationen finden sie hier.