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Natur in Bad Säckingen
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Wettbewerbe und Aktionen

NABU-Projekt "Natur nah dran"

Bad Säckingen für Förderprojekt „Natur nah dran“ ausgewählt – bald blüht es für Wildbienen und Schmetterlinge

„Natur nah dran“: Wildbienen-Glück im ganzen Land - NABU BW

Stadt legt mit NABU und Land Flächen mit Wildpflanzen an für mehr biologische Vielfalt, gegen das Insektensterben

Stuttgart/ Bad Säckingen– Erfolgreich beworben: Im Förderprojekt „Natur nah dran“ konnte sich Bad Säckingen einen der begehrten 15 Plätze für 2026 sichern. Die Stadt wird nun, zusammen mit dem NABU und gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, einen Teil ihrer Grünflächen in artenreiche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandeln. „Nachdem Bad Säckingen bereits Erfahrungen mit naturnahen Wiesen und mit heimischen Stauden gesammelt hat, plant die Stadt nun mit fachlicher Unterstützung durch das Projekt wertvolle Mischpflanzungen mit Wildstauden, Frühblühern und Kräutern anzulegen. Dazu sollen Strukturelemente wie Totholz oder Sandflächen kommen. Besonders überzeugt hat uns, dass Bad Säckingen Bürgerinnen und Bürger, Bildungseinrichtungen sowie Verbände vor Ort aktiv in die Planung, Umsetzung und Pflege einbeziehen möchte“, berichtet Projektleiter Martin Klatt vom NABU Baden-Württemberg. „Wir gratulieren und freuen uns darauf, die Vorschläge gemeinsam umzusetzen.“

„Wir freuen uns sehr, dass Bad Säckingen im zweiten Bewerbungsverfahren zum Zuge kommt und bedanken uns insbesondere bei der örtlichen NABU/NAJU- Gruppe, die uns tatkräftig bei der Vorbereitung des Antrags unterstützt hat, sowie allen Mitwirkenden an unserer Kommunalen Biodiversitätsstrategie.“, so Bürgermeister Alexander Guhl

Wo und wann gestaltet Bad Säckingen Flächen naturnah um?

In Bad Säckingen ist die Umwandlung von Flächen an insgesamt zwei Standorten geplant, u.a. an dem Standort 1, der Verkehrsgrünfläche an der Friedrichsstraße (B 34) und Standort 2, dem Schulcampus der Hans-Thoma-Schule und der Werner-Kirchhofer-Realschule.

Los geht es Ende April, wenn Mitarbeitende der Stadt an der ersten Schulung in der erfahrenen „Natur nah dran“-Kommune Durmersheim teilnehmen. Anschließend erhält Bad Säckingen Besuch von Naturgartenfachleuten und dem NABU-Projektteam: Gemeinsam werden die Flächen vor Ort besichtigt und überlegt, welche Maßnahmen sich für den jeweiligen Standort eignen. Die Umgestaltung der Flächen findet im Herbst statt. Das nötige Fachwissen erhalten die Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei in drei weiteren Schulungen bis zum Sommer nächsten Jahres. Dort lernen sie verschiedene Methoden für das Anlegen und Pflegen naturnaher Wildpflanzenflächen kennen.

Jeder Quadratmeter zählt für Wildbienen und Schmetterlinge

Insekten wie Scherenbienen oder der Schwalbenschwanz-Falter benötigen dringend mehr Lebensräume. Der fortschreitende Rückgang ihrer Bestände rückt immer mehr in den Blick der Öffentlichkeit. Auch kommunale Flächen bieten großes Potenzial, um sie zu unterstützen: Grünstreifen, Verkehrsinseln oder Brachflächen werden mit den passenden Wildpflanzen zu blühenden Biotopen. Die im Rahmen des Projekts umgestalteten Flächen sollen als Beispiel dienen und zur Nachahmung anregen.

15 neue „Natur nah dran“-Kommunen

Seit 2016 wurden bei „Natur nah dran“ über zehn Prozent aller Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg gefördert. Für die diesjährige Förderrunde hat die Jury aus Umweltministerium, NABU, Städtetag und Gemeindetag Baden-Württemberg folgende Kommunen ausgewählt: Abstatt, Albstadt, Altensteig, Bad Säckingen, Breisach am Rhein, Igersheim, Ilvesheim, Jagstzell, Külsheim, Marxzell, Mauer, Neuenbürg, Nußloch, Weil am Rhein, Weinheim.

Hintergrund:

Das Kooperationsprojekt „Natur nah dran“ von NABU und dem Land Baden-Württemberg wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Ziel ist es, Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, Grünflächen im Sinne der Biodiversität umzugestalten. Bis 2027 werden jährlich 15 Städte und Gemeinden gefördert. Seit 2016 wandelten 121 Kommunen bereits fast 300.000 Quadratmeter naturnah um.

Earth Hour 2026 - wir machen´s aus

Die evangelische Stadtkirche Bad Säckingen und der WWF führen auch in diesem Jahr die Earth Hour gemeinsam durch. 
Mit einer Abendandacht und gemeinsamen Singen wird für eine Stunde im Kerzenlicht gemeinsam für den Naturschutz eingestanden. 

Treffpunkt ist am Samstag, 28.03.2026 um 20:30 Uhr in der evangelischen Kirche. Das Programm können Sie hier einsehen. 

 

Online-Seminar Klimaresilienz im Garten

Wir möchten Sie auf ein weiteres Online-Seminar aufmerksam machen, das im Rahmen der Zusammenarbeit der Naturparke Baden-Württembergs organisiert wird. Thema diesmal: Klimaresilienz und Artenvielfalt im Garten. Es findet am Dienstag, 24. März 2026, um 18.30 Uhr statt. Hier (PDF-Dokument, 1,06 MB, 17.03.2026) können Sie mehr darüber erfahren. 

Bitte melden Sie sich bei Interesse per Mail bei wahli(@)naturparkschwarzwald.de an. Dann erhalten Sie die Zugangsdaten. Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos.

Althandysammlung in Bad Säckingen

Althandy-Sammlung im Weltladen Murg und im Münsterpfarrbüro Bad Säckingen – ab Februar 2026

Ab Februar 2026 haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre nicht mehr genutzten Handys umweltgerecht zu entsorgen.
Im Weltladen Murg und im Münsterpfarrbüro Bad Säckingen werden Sammelboxen aufgestellt, um alte Mobiltelefone entgegenzunehmen.

Warum ist diese Sammelaktion so wichtig? In jedem Handy stecken wertvolle und zugleich seltene Materialien wie Gold, Silber, Palladium und andere Legierungen.
Diese Rohstoffe werden unter oft fragwürdigen Bedingungen gewonnen – häufig auf Kosten von Umwelt und Menschenrechten. Die zunehmende Nachfrage nach elektronischen Geräten führt zu Raubbau an natürlichen Ressourcen und belastet unsere Erde erheblich.

Wenn alte Handys achtlos weggeworfen werden, gehen diese kostbaren Rohstoffe unwiederbringlich verloren.
Durch eine verantwortungsvolle Rückgabe und das Recycling können die Materialien zurückgewonnen und erneut verwendet werden.
So helfen wir, die Umwelt zu schonen, Rohstoffe zu sparen und die negativen sozialen Auswirkungen der Rohstoffgewinnung zu verringern.

Jede einzelne Handyrückgabe zählt – nutzen Sie die neuen Sammelstellen im Weltladen Murg und im Münsterpfarrbüro Bad Säckingen.
Gemeinsam können wir einen wichtigen Beitrag leisten, um unsere Umwelt zu schützen und unseren Planeten für zukünftige Generationen zu bewahren.

Balkon Solar am Rathaus - für weniger Bürokratie

Mit guten Beispiel voran!

Am Balkon des Rathauses Bad Säckingen hängt jetzt ein Solar-Modul mit einer wichtigen Botschaft. "Für weniger Bürokratie" steht für die Petition zur Vereinfachung des Verfahrens zur Anbringung von Solarenergie an Eigenheimen. 

Sehen Sie hier (PDF-Dokument, 1,10 MB, 11.04.2023) eine kleine Bilderstrecke dazu. 
 

Baumpatenschaften in Bad Säckingen

Ob für sich selbst oder die Liebsten - ein Baum zu pflanzen ist ein Mehrwert für alle. Ein Baum ist das Symbol des Lebens. 
Die Bäume werden an den schönsten Plätzen in Bad Säckingen gepflanzt; ob in der Rhein-Au Gegend, im Villa Berberich Park oder am Rheinufer in Obersäckingen. 
Finden Sie unter einer grossen Auswahl von Obst- und Laubbäumen Ihre bevorzugte Baumsorte. Mit einer Widmung wird die Pflanzung zu einem persönlichen Highlight. Anschliessend erhalten Sie eine offizielle Urkunde, die Sie als offizelle_r Baumpate_in auszeichnet. 

Den Anmeldebogen finden Sie hier.

Die aktuelle Liste mit den möglichen Standorten Ihres Patenbaums können Sie hier einsehen. 

Mykorrhiza - ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung

Wollen Sie einen Einblick in die Ausstellung "Unterirdische Beziehungskisten - Mykorrhiza, eine Verbindung zwischen Pilz und Pflanze" erhaschen? Wir haben für Sie einen digitalen Rundgang organisiert.

Hier (MP4-Mediendatei, 18,2 MB, 2:04 Minuten, 14.11.2022) 

 

Die Ausstellung fand vom  05.11.2022 - 29.01.2023 fand im Haus Fischerzunft statt. 

Wir durften uns über viel Zuspruch und eine außerordentlich hohe Besucherzahl freuen.
Sowohl regionale als auch überregionale Gäste waren sehr von der Atmosphäre angetan.

Naturgartenwettbewerb - Hier brummt´s

UPDATE: 
Hier (PDF-Dokument, 346,09 KB, 29.06.2022) lesen Sie einen interessanten Bericht über den Naturgartenwettbewerb aus der Badischen Zeitung vom 14.06.22 

 

Sie haben einen Garten in dem es summt und brummt? Bei Ihnen wachsen hauptsächlich heimische Pflanzenarten? Sie verzichten auf Pestizide, chemische Dünger und Torf? Vielleicht haben Sie sogar einen Teich oder eine Trockenmauer angelegt? Dann machen Sie mit beim Naturgartenwettbewerb!
Es gibt viele tolle Preise zu gewinnen, es lohnt sich also auf jeden Fall!
Einfach anmelden und dabei sein!

Naturgartenwettbewerb Bad Säckingen - Hier brummt’s (hier-brummts.de)

 

Weitere nützliche Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie bitte dem Flyer inklusive Fragebogen (PDF-Dokument, 2,51 MB, 24.05.2022)

Wanderausstellung „Blühender Naturpark Südschwarzwald“ macht Station in Bad Säckingen

Vom 03. bis 26.11.2021 machte die Ausstellung „Blühender Naturpark Südschwarzwald“ Station in Bad Säckingen. Sie informierte mit eindrucksvollen Bildern über die Bedeutung blütenbestäubender Insekten und zeigte, wie man Biene, Hummel & Co. unterstützen konnte. Auch die 2013 gestartete Kampagne „Blühender Naturpark“ wurde vorgestellt. Ein Gewinnspiel lockte mit attraktiven Preisen.

Die Kampagne hatte das Ziel, gemeinsam mit Gemeinden, Naturschutzverbänden und Imkervereinen den Naturpark artenreicher zu gestalten – etwa durch Wildblumenmischungen auf innerörtlichen Flächen wie Kreisverkehren oder Kurparks. Damit leistete sie einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt.

Die Ausstellung in der Sparkasse bot zudem praktische Tipps für insektenfreundliche Gärten und Balkone. Samentütchen lagen bereit, und ein Quiz rundete das Angebot ab.

Der Naturpark wollte mit der Kampagne das Bewusstsein für die ökologische Bedeutung der Pflanzen- und Tierwelt stärken. Rund 35 % unserer Nahrung waren von der Bestäubung durch Insekten abhängig – nicht nur durch Honigbienen, sondern auch durch zahlreiche Wildbienen und andere Arten.

Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier (PDF-Dokument, 11,7 MB, 16.11.2021).

Grenzüberschreitende Aktion KlimaOase

Zur Projektwebsite geht es hier.

Gemeinschaftspflanzaktion "Murger-Weg"

Die 25 Bäume, die im Frühjahr am Murger Weg gepflanzt wurden, haben Schilder mit den Namen ihrer Spender bekommen. Acht Vereine, ein Unternehmen und acht Privatpersonen spendeten die Bäume mit Wildobst- und Kernobstfrüchten. Die Allee soll zu einem Naherholungsgebiet direkt am Rhein werden.

"Während die in Bonn den großen Klimagipfel abhalten, machen wir im Kleinen etwas Konkretes." Franz Stortz, Vorsitzender der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), sprach aus, was alle Anwesenden dachten. Zu den Spendern der 25 Bäume gehörten neben Bund, Schwarzwaldverein, Naturschutzverband Deutschland, Stadtoasen, Laubenpieper und Bürgerstiftung auch das Rheinkraftwerk. Außerdem auch Bürgermeister Alexander Guhl und der Umweltbeauftragte der Stadt, Ralf Däubler.

Es sei ein Projekt, bei dem die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehe, sagte Däubler während der kleinen Feierstunde direkt vor Ort. "Weniger reden und mehr handeln", sendete er eine Botschaft an die Verantwortlichen, die die Klimaerwärmung stoppen und die Natur schützen wollen, seit bald drei Jahrzehnten aber keine Fortschritte machten. "Das ist ein gutes Zeichen, das wir da setzen", bedankte sich auch Alexander Guhl bei all jenen, die geholfen haben, dieses "Bürgerprojekt" in die Tat umzusetzen. Das sei gar nicht so einfach gewesen, erklärte Däubler. Immerhin sei das Gelände in viele kleine Parzellen unterteilt, die unter anderem zehn Privatpersonen gehören. Es sei viel Arbeit gewesen, bis die Erlaubnis von allen eingeholt worden sei, die Bäume dort pflanzen zu dürfen. Außerdem hätten Bauhof und Stadtgärtnerei einige vorbereitende Arbeiten erledigen müssen. Nun stehen unter anderem Esskastanie, Birnen und Äpfel am Murger Weg.

Noch sehen die Bäume nicht sonderlich spektakulär aus. Es werden noch ein paar Jahre vergehen, bis die Gehölze, dank intensiver Pflege, als Schattenspender und Obstlieferanten dienen. Aber auch dann können die Besucher der Anlage noch auf den Schildern nachschauen, wem sie diese schöne Allee zu verdanken haben. Auf einer großen Tafel wird zusätzlich über den Sinn des Landschaftselements Streuobstwiese informiert.

Baumpflanzung Grundschule Obersäckingen

Die Kinder der Grundschule Obersäckingen haben Klimaschutz betrieben und insgesamt vier Obstbäume am Sportplatz bei der Rheinwiese gepflanzt.

Der Baum als Zeichen des Lebens

Jeder einzelne Baum erfüllt vielfältige ökologische Funktionen und ist daher für den Menschen von großer Bedeutung. Bäume verbessern das Klima, indem sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und vor allem in den Sommermonaten die Temperaturen herabsetzen. Als "grüne Lungen" sind sie unersetzbar und als landschaftsgestaltendes Element haben sie eine hohe ästhetische Funktion. Früchtetragende Bäume liefern dem Menschen Nahrung, aus dem Wald bezieht der Mensch Holz, das er zum Heizen oder zum Bau von Wohnungen benutzt.

Eine ausgewachsene, ca. 100 Jahre alte Buche kann an einem einzigen Tag eine Menge von 18 kg Kohlendioxid verarbeiten und damit 13 kg Sauerstoff produzieren. Dies deckt den Sauerstoffbedarf von etwa 10 Menschen. Darüber hinaus haben Bäume auch einen symbolischen Wert. So gibt es in vielen Ländern den Brauch, zur Geburt eines Kindes einen Baum als Sinnbild des Lebens zu pflanzen.

Die in den letzten Jahren durchgeführten Obstbaumaktionen fanden bei der Bevölkerung so regen Zuspruch, dass die Stadt 1997 die Lebensbaum-Aktion startete. An ihr können sich alle Baumfreunde beteiligen, die zu besonderen Anlässen wie Hochzeit, Geburt, Taufe, Geburtstag, Trauerfall, einen Baum pflanzen möchten.

Eine alte Weisheit umschreibt den "Generationenvertrag" des Menschen mit dem Baum sehr treffend:

"Pflanz einen Baum, und kannst du auch nicht ahnen, wer einst in seinem Schatten tanzt, bedenke Mensch, es haben deine Ahnen, eh` sie dich kannten, auch für dich gepflanzt."

Wer an der Aktion mitmachen möchte, wendet sich bitte an den Umweltbeauftragten ( Telefonnummer: 07761 51-334). Ich würde mich sehr freuen, wenn die Aktion Ihren Zuspruch finden würde.

Es grüßt Sie

Alexander Guhl
Bürgermeister  

Näherers zum Thema Baum finden Sie hier.

Eine Übersicht zu alten Obstbaumsorten finden Sie hier. (PDF-Dokument, 395,85 KB, 07.07.2021)

Anlässlichdes 125-jährigen Jubiläums pflanzte die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins am 7. März 2009 eine Vogelkirsche in Wallbach (Bild) und eine Sommerlinde im Kurgebiet der Stadt. 

Europawettbewerb der Entente Florale

Die Entente Florale ist ein jährlich stattfindender, renommierter europäischer Wettbewerb für Grün- und Blumen in Städten und Gemeinden. 1975 initiierten Frankreich und England den ersten europäischen Wettbewerb. Ihr Ziel: ein lebenswertes Wohn- und Arbeitsumfeld mit Grün und Blumen. Die erste Jury bewertete vor allem die Qualität der Grünplanung, das Engagement der Bewohner und die ganzheitliche Ausrichtung der Gartenkultur für das Stadt , Dorf- und Landschaftsbild. 1975 tauften die beiden Initiatoren den Europäischen Wettbewerb Entente Florale.

Hauptziel des Wettbewerbs ist die stärkere Begrünung in Städten und Gemeinden. Die positiven Auswirkungen einer umfassenden Begrünung bringt in vielen Bereichen Wohlfahrtswirkungen. So spannt die Entente Florale ausgehend vom Gartenbau einen weiten Bogen und bindet die Bereiche Umweltschutz, Städtebau, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Sozialpolitik ein. Entsprechend weitreichend sind auch die Ziele des Wettbewerbs. Zudem sollen in allen Sparten möglichst viele Gruppen einbezogen werden: Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Privatpersonen und Initiativen.

Aus diesem Ansatz ergeben sich folgende Ziele:

  • Verbesserung der Arbeitswelt und Lebensqualität in den Gemeinden
  • Stärkung des Umweltbewusstseins
  • Förderung einer belebten Innenstadt
  • Stärkung von Tourismus und Wirtschaft
  • Förderung von Bürgerinitiativen für soziale und umweltrelevante Ziele
  • Unterstützung von Lokalen Agenden 21

Als Bundessieger am Wettbewerb "Unsere Stadt blüht auf" 2002 wurde Bad Säckingen als einziger Vertreter Deutschlands für den Europawettbewerb nominiert. Bei der Abschlußveranstaltung zum Europawettbewerb der Entente Florale in Slowenien am 19.09.03 wurde Bad Säckingen mit der Goldmedaillie ausgezeichnet und gehört somit zu den 5 schönsten Städten in Europa.